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Wir kümmern uns! - Ärgernisse wie enge Umlaufsperren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Sonntag, den 05. Mai 2013 um 21:27 Uhr

Der ADFC Rendsburg steht in Kontakt mit den Stadt- und Gemeindeverwaltungen der Region. Wie in der Landeszeitung berichtet, kümmert sich der ADFC Rendsburg um Ärgernisse, die das Fahrradfahren erschweren oder unsicher machen können.

Fahrradfahren ist egentlich eine sehr sichere Art der Fortbewegung. Jedoch wurden die Belange des Radverkehrs in der Vergangenheit auch in unserer Region unzureichend berücksichtigt. Die rechtsverbindliche Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung sowie die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010) werden auch heute noch nicht für jedes Projekt beachtet. Der ADFC Rendsburg versucht schon in der Planungsphase entsprechend auf den Baulastträger und seine Planer einzuwirken.

- Viele Drängelgitter oder Umlaufsperren sind ein Ärgernis. Anhänger oder mehrspurige Fahrräder passen meist nicht hindurch, manchmal reichen aber auch schon Packtaschen, um in der Umlaufsperre hängen zu bleiben. Die meisten Umlaufsperren erfüllen nicht die Mindeststandards.

- Ein Mast oder Pfosten mitten auf dem Radweg.

- Schlechte Sichtbeziehungen in verkehrswichtigen Einmündungen.

- Zugewucherte Wege.

- Unzulässig angeordnete Benutzungspflichten an unzumutbaren Radwegen.Je schlechter ein Radweg ist, desto höher ist auch das Unfallrisiko auf ihm. In Deutschland müssen Fahrradfahrer im Regelfall auf der Fahrbahn fahren (§ 2 StVO). Eine Radwegebenutzungspflicht kann nur angeordnet werden, wenn die Benutzung des Radweges sicherer ist als die Fahrt auf der Fahrbahn.

- "Verbot für Fahrradfahrer" ohne Ausschilderung einer Alternativroute.

- Schlecht gesicherte Baustellen oder Sperrung wegen einer Baustelle ohne Alternativroutenausschilderung. Für Automobile werden Umleitungsstrecken ausgewiesen. Eigentlich muß das auch für den Radverkehr getan werden, denn das Fahrrad ist ein gleichberechtigtes Fahrzeug.

- Eine Einbahnstraße ist für den Radverkehr noch nicht in Gegenrichtung freigegeben? Nach §45 StVO sind aber unbegründete Verkehrsbeschränkungen unzulässig.

- Die Durchlässigkeit einer Sackgasse ist nicht angegeben. Seit 2009 gibt es im Katalog der Verkehrszeichen ein Verkehrszeichen, daß die Durchlässigkeit der Sackgasse für den Radverkehr oder auch Fußgänger signalisiert. Vor allem in Wohngebieten verstecken sich viele Abkürzungen hinter Sackgassen.

Der ADFC Rendsburg konnte schon viele Veränderungen und Verbesserungen anregen. So wurden nach Intervention des ADFC Rendsburg die Ampelmasten in der Hollerstraße bei ihrer Erneuerung auch gleich versetzt. Vorher hatten die Masten Radfahrende und auch zu Fuß Gehende behindert.

Wenn Sie mit dem Fahrrad in Rendsburg, Büdelsdorf und Umgebung unterwegs sind, fallen Ihnen sicher immer wieder Dinge auf, die den Radverkehr erschweren, gar behindern oder unsicher machen. Ihnen ist etwas aufgefallen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Übersenden Sie uns eine Situations- und Lagebeschreibung, am besten mit Foto.


Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. Oktober 2019 um 20:22 Uhr
 
Vorher-Nachher anhand eines Beispieles PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Mittwoch, den 05. September 2012 um 11:40 Uhr

Ein Beispiel ist der Mast der Ampel an der Einmündung der Parkallee auf Seiten des alten REWE.Marktes.

Die Ampel an der Einmündung der Parkallee

 
Das Ziel des ADFC PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Mittwoch, den 29. August 2012 um 13:02 Uhr

Die Weiße Brücke war bis zu ihrer Sperrung wichtige Verkehrsinfrastruktur für Fahrradfahrer und Fußgänger. Laut dem Plan der Stadt führte die Veloroute 5 über die Brücke. Da eine Veloroute zügiges und sicheres Vorankommen von Fahrradfahrern ermöglichen soll, legte die Stadtverwaltung einen Entwurf mit klarer baulicher Trennung von Fußgängern und Radverkehr vor. Als die Pläne nach Wünschen des Bauausschusses dann geschmälert wurden und der Radverkehr mit den Fußgängern vermischt wurde, wurde Angst vor "Rasenden Radfahrern" geäußert.
Der ADFC will ausdrücklich keine "rasenden Radfahrer" unter Fußgängern. Die Rendsburger ADFC-Aktiven fordern die Trennung von Radverkehr und Fußverkehr, um beiden Verkehrsarten ein sicheres und zügiges Vorankommen zu gewährleisten. Die Vermischung der beiden Verkehrsarten ist ohnehin innerorts nicht ratsam. Der ADFC wollte mit seiner "Sterbeanzeige" zur Veloroute 5 aufzeigen, wie es um den Stellenwert des Radverkehrs in den Köpfen der Entscheider bestellt ist. Der ADFC fordert ein Überdenken des Veloroutennetzes sowie die klare Ausschildung der Velorouten durch Wegweiser.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 05. September 2012 um 11:42 Uhr
 
Einbahnstraßen in Büdelsdorf PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Montag, den 16. Juli 2012 um 15:39 Uhr

Die Aktiven haben sich mehrmals auch in Sitzungen der Büdelsdorfer Ausschüsse zu Wort gemeldet und haben die Stadtvertreter über die Rechtslage informiert.

Am Fischerende

Es gibt einen ca. 1,8 m breiten Gehweg, der in beide Richtungen als benutzungspflichtiger "gemischter Geh- und Radweg"  (Z. 240) ausgewiesen ist. Die Fahrbahn ist kaum genutzt, die ruhige Einbahnstraße ist Teil einer 30-Zone. In 30-Zonen sind Radwegebenutzungspflichten nach § 45 Ic StV generell unzulässig.Angesichts des geringen Automobilanteils am Verkehrsaufkommen und der Einbindung in eine Schulwegsachse wäre eher die Umgestaltung in eine Fahrradstraße geboten, die nur auf einer Seite auch für den Kraftfahrzeugverkehr freigegeben ist.

Annenstraße

Eine ausreichend breite Fahrbahn in einer vollgeparkten Wohnstraße in einer 30-Zone. Nach § 45 StVO ist die Verkehrsbeschränkung unzulässig, Fahrräder in Gegenrichtung müssen zwingend zugelassen werden. Schon heute fahren viele Büdelsdorfer entgegen der Einbahnstraße, allerdings meist auf dem Gehweg, wo sie sich und andere gefährden.

Heimstraße

Das kleine Stück der Heimstraße zwischen Am Fischerende und der Neuen Dorfstraße ist Einbahnstraße. Es gibt einen ca. 1,8 m breiten Gehweg, der in beide Richtungen als benutzungspflichtiger "gemischter Geh- und Radweg"  (Z. 240) ausgewiesen ist. Die Fahrbahn ist kaum genutzt, die ruhige Einbahnstraße ist Teil einer 30-Zone. In 30-Zonen sind Radwegebenutzungspflichten nach § 45 Ic StV generell unzulässig.Angesichts des geringen Automobilanteils am Verkehrsaufkommen und der Einbindung in eine Schulwegsachse wäre eher die Umgestaltung in eine Fahrradstraße geboten, die nur auf einer Seite auch für den Kraftfahrzeugverkehr freigegeben ist.

Links zum Thema

Photos auf schilderwiki.org
"Einbahnstraßen sind freizugeben"

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. Mai 2013 um 21:40 Uhr
 
ADFC-Neubürgertour PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Donnerstag, den 12. Juli 2012 um 16:56 Uhr

Der ADFC bietet Neubürgerradtouren an. Wenn Interesse bei Ihnen besteht, läßt sich ein Termin vereinbaren. Gerne beraten wir Sie auch bei der Auswahl von Arbeitswegen, Schulwegen und anderen Alltagsrouten. Auch für Alteingesessene gibt es neue Strecken zu entdecken.

Was sind ADFC-Neubürgertouren?

Neben der Hauptstraße gibt es häufig ruhige Seitenstraßen, so bietet sich etwa in Rendsburg der Rotenhöfer Weg als Alternative zur Fockbeker Chaussee an. Parallel zur Berliner Straße gibt es die Fahrradstraßen Wehrautal und Moltkestraße. In Büdelsdorf verlaufen Kaiserstraße und Neuer Gartenweg parallel zur Hollerstraße bzw. Neuen Dorfstraße.
Auf Straßenkarten sind Einbahnstraßen eingezeichnet. Nach geltendem Recht müssen Einbahnstraßenlösungen im Regelfall für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet sein. Die Adolfstraße sowie Tanneck in Rendsburg sind Beispiele dafür.
Nicht jede Sackgasse ist undurchlässig. Häufig gibt es am Ende einen gemischten Geh- und Radweg, der weiterführt. Das sind gelegentlich gute Abkürzungen. Wir zeigen Ihnen solche Sackgassen, für die es eigentlich seit 2009 ein eigenes Verkehrszeichen gibt, welches die Durchlässigkeit anzeigt.
Durch den Park oder hinter den Häusern gibt es manchmal schöne Radwege, die auch im Alltag den Weg abkürzen. Ein Beispiel ist die ehemalige Bahntrasse nach Hohn. In Büdelsdorf gibt es mehrere solcher Wege abseit des Lärms und der Emissionen der automobilen Verkehrsteilnehmer.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 24. Juli 2012 um 16:21 Uhr
 
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